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Schlagwort "Museum"

Das phaeno in Wolfsburg

Als ich das „phaeno“ zum ersten Mal live sah, musste ich nur drunter durch gehen, auf dem Weg vom Bahnhof zum Fußballstadion. Dabei habe ich das Bild gemacht. Was mir gut gefiel: Das „phaeno“ ist so eine Art expressives Monument im Stadtraum, aber trotzdem durchlässig und offen. Für mich ist das eines der interessantesten Gebäude, die ich kenne, sowohl von außen als auch von innen.

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Auf den ersten Blick wirkt das neue Fassadenteil am Naturkundemuseum fast, als ob hier übereifrige Maler am Werk gewesen sind. Über dreieinhalb Fensterachsen leuchten Mauerwerk und Rundbögen blendend hell, die Fenster sind „blind“. Bei näherem Hinsehen wird aber klar: Die Kriegsschäden der historischen Fassade wurden nicht originalgetreu mit Ziegelstein wiederaufgebaut, sondern mit Strukturbeton-Teilen nachgebildet.

"Alt" und "Neu" sind hier relativ: Fassadenansicht des rekonstruierten Museumsflügels (Foto: Christian Richters)

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12 Meter ragt der Betonturm auf, mitten in der idyllischen Eifellandschaft. Ein Fremdkörper? Im Gegenteil. Der wuchtige Monolith wurde in traditioneller Bauweise aus Stampfbeton aufgeschichtet, wochenlang, mit Händen und Füßen. Die „Bruder-Klaus-Kapelle“ von Architekt Peter Zumthor ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie moderne Architektur mit einer Jahrhunderte alten Bautechnik kombiniert werden kann.

Außenansicht der Bruder Klaus-Kapelle in Wachendorf / Foto: Willem-Jan Beeren

Außenansicht der Bruder Klaus-Kapelle in Wachendorf / Foto: Willem-Jan Beeren

Mit Beton realisieren Planer heute immer kompliziertere Bauaufgaben. Doch „Bauen mit Beton“ bedeutet nicht zwangsläufig „höher, schneller, weiter“. Das beweist der fensterlose Andachtsraum bei Wachendorf. Der Schweizer Architekt wählte bewusst Baumaterialien aus der Eifel, aus denen durch aufwändiges Stampfen traditioneller Stampfbeton in moderner Formensprache wurde.

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