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Schlagwort "Berlin"

Sammlung Boros / Thomas Ruff (Foto: NOSHE)

Sammlung Boros / Thomas Ruff (Foto: NOSHE)

Bunker sind archaische Fossilien im Stadtbild. Wahrnehmen möchte sie eigentlich keiner wegen der düsteren Erinnerungen. Nicht mal ihre Größe und Massivität können daran etwas ändern. Zudem geht ihre Nützlichkeit gegen Null, denn der ursprünglicher Zweck ist entfallen und als umfunktioniertes Möbellager oder ähnliches taugen sie nicht wirklich; hier gibt es effizientere Angebote.

Was wird aus ihnen? Die Frage findet zurzeit vielfältige und kreative Antworten, denn die Bunker werden von der Öffentlichen Hand veräußert und Neuem zugeführt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben initiiert z. B. begleitend einen Ideenaustausch über Möglichkeiten der Bunker-Nachnutzung, inzwischen haben sich Architektenbüros auf das Thema spezialisiert und die erste Generation ohne Kriegserlebnisse betrachtet die Gebäude unbefangener. Weiterlesen

Ernst-Reuter-Platz, Berlin

Das Projekt "Ernst-Reuter-Platz" von Michael Albertshofer, Sebastian Awick und Steffen Winkler - eines der beiden Preisträgerprojekte des Concrete Design Competition 2011/2012.

Zwei gleichrangige Preisträger hat die Jury des Concrete Design Competition 2011/2012 für Deutschland ermittelt. Völlig verschiedene Herangehensweisen an das Thema wurden damit prämiert. Michael Albertshofer, Sebastian Awick und Steffen Winkler haben mit einem Projekt für den Ernst-Reuter-Platz in Berlin den städtebaulich-architektonischen Zugang zu dem Thema gewählt und waren damit erfolgreich. Wir sprachen mit Steffen Winkler, um etwas mehr zu erfahren, als auf zwei DIN A1-Tafeln zu sehen ist.  Weiterlesen

Das ehemalige alte Kraftwerk in Berlin Mitte war einige Zeit nicht mehr als eine Ruine. Nun nutzt man dieses Gebäude als Spielort und Produktionsstätte für Ausstellung, Theater, Tanz, Musik, Installation und Performance.  Im richtigen Licht wird dieser Raum zu einer enorm großen Bühne aus und für Beton.

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Für eine Verwendungsdauer von 20 Wochen wurde entsprechend geringe Betongüte angesetzt – 12.650 Tonnen Beton, in der Qualität zwischen einem B10 bis B5 wirken nach 56 Jahren eher wie eine senkrechtstehende Mergelschicht. So, als könnte man mit der Hand ein nasses, bewachsenes Stück einfach herausgreifen. Der Schwerbelastungskörper in Berlin-Tempelhof sollte mit seiner Masse den Setzungsvorgang in Dauer und Maß auf Mergel in 18 Meter Tiefe prüfen. Im Jahr 1941 betoniert hätte er unter der „Großen Straße“ nach Planung des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt verschwinden sollen. Heute ist der ehemalige Großbelastungsversuch nach der Betonsanierung im Jahr 2008 ein Informationsort über die Umplanungen Berlins in den 1940er Jahren.

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Excelsior-Haus

Excelsior-Haus Berlin, Waschbetonfassade mit Wendedrehfenstern

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Fotobeton am Hotel Stue, Berlin Tiergarten

Eine Betonfassade muss nicht immer gleich aussehen. Hier wurde durch einen Fotobeton ein florales Muster an der Fassade des Hotels „Das Stue“ am Tiergarten in Berlin geschaffen, welches dem Gebäude eine besondere Lebendigkeit verleiht.

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Auf den ersten Blick wirkt das neue Fassadenteil am Naturkundemuseum fast, als ob hier übereifrige Maler am Werk gewesen sind. Über dreieinhalb Fensterachsen leuchten Mauerwerk und Rundbögen blendend hell, die Fenster sind „blind“. Bei näherem Hinsehen wird aber klar: Die Kriegsschäden der historischen Fassade wurden nicht originalgetreu mit Ziegelstein wiederaufgebaut, sondern mit Strukturbeton-Teilen nachgebildet.

"Alt" und "Neu" sind hier relativ: Fassadenansicht des rekonstruierten Museumsflügels (Foto: Christian Richters)

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Ein „Zentrum für professionelle Kreative“ nennen die Architekten Clarke und Kuhn das von ihnen entworfene neue Aufbau-Haus am Moritzplatz. Klingt ungewöhnlich, stimmt aber: So viele Architekten, Designer und Künstler an einem Ort findet man selbst in Berlin selten.

Das Aufbau-Haus am Moritzplatz (Foto: Reno Engel)

Eine Kita auf dem Dach

Jahrelang war der Moritzplatz eher ein „Nicht-Ort“, auch nach dem Mauerfall bewegte sich hier nicht viel. Das hat sich inzwischen deutlich geändert. In den Prinzessinnengärten, unmittelbar am Platz gelegen, wird „Urban Gardening“ betrieben. Das „Betahaus“ nebenan ist so etwas wie die Keimzelle des angesagten Co-Workings in Berlin.

Den 70er-Jahre-Bau des Klavierherstellers Bechstein erweiterten Clarke und Kuhn zum Platz hin zu einem großzügigen Büro- und Geschäftshaus, inklusive einer Kita auf dem Dach. Läden, Werkstätten, Cafés, Verlagsbüros und ein Theater machen das Haus einzigartig, besonders für Architekten und Architekturstudenten: Hauptmieter ist Modulor, der hier auf 6000 Quadratmeter Tausende von Modellbaumaterialien bereithält. „Architekten-Baumarkt“ nannte die „Berliner Morgenpost“ den unkonventionellen Einzelhändler. Weiterlesen