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Schlagwort "Studierende"

Einwöchiger Workshop im August 2010 mit allen Preisträgern des Concrete Design Competition 2009/2010 in Istanbul

Lukas Stopczynski ist froh, noch studieren zu können – sagt er. Lukas ist einer der Preisträger des letztjährigen Concrete Design Competition. Wir haben ihn interviewt. Vor allem, weil wir wissen wollten, was die „ehemaligen“ (bzw. noch amtierenden) Preisträger zurzeit so machen. Wir wollten auch wissen, was von den Erfahrungen eines Wettbewerbs, eines Workshops und dem internationalen Austausch übrigbleibt – und vielleicht nützlich ist.

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Stahlbeton-Balkone

Das Bauhaus in Dessau ist eine Stilikone der Klassischen Moderne. Die Stahlbetonbalkone wirken wie Sprungbretter in eine neue Zeit des Bauens. Seit vier Jahren studiere ich hier Architektur und bin seit ebenso langer Zeit fasziniert von Gestalt und Kubatur des Bauhauses. Jeden Tag in der Hochschule begleitet mich diese Fassade, denn gegenüber liegt mein Arbeitsraum, von dem aus ich immer wieder diesen Anblick genieße.

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Wer am Ende des Semesters (Stichtag: 28. Februar 2012 – 14:00 Uhr) die meisten Klicks für seinen Beitrag gesammelt hat, hat gewonnen und reist nach Barcelona!

Inzwischen schon traditionellerweise (beim 5. Zyklus kann man das sagen) eröffnet der belgische Auslober des Concrete Design Competition den Wettbewerb in Brüssel mit einer Auftaktveranstaltung im BOZAR (Centre for Fine Arts). Am 5. Dezember 2011 werden dort Ziele, Aufgaben und Intentionen des jeweils aktuellen Wettbewerbs für die in Belgien Studierenden vorgestellt. In allen teilnehmenden Ländern geht es in diesem Wintersemester um „ENERGY“ – auch in Deutschland. Gesucht werden Lösungen mit Beton für energiebewusste Anwendungen; dabei ist zunächst natürlich das Potential des Baustoffs zu entdecken und weiterzuentwickeln. Seit September läuft der Concrete Design Competition 2011/2012.    Weiterlesen

Fast jedes Mobiltelefon heute kann auch fotografieren, so dass sich kleine interessante Beobachtungen ganz nebenbei festhalten lassen. So auch, wenn man im Zementwerk das graue Pulver dann endlich irgendwann doch noch entdeckt. Zumeist ist Zement im Werk in großen Anlagen und Behältern versteckt und der Laie sieht bei der Werkttour kaum mit eigenen Augen, worum es eigentlich geht.

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Ein „Zentrum für professionelle Kreative“ nennen die Architekten Clarke und Kuhn das von ihnen entworfene neue Aufbau-Haus am Moritzplatz. Klingt ungewöhnlich, stimmt aber: So viele Architekten, Designer und Künstler an einem Ort findet man selbst in Berlin selten.

Das Aufbau-Haus am Moritzplatz (Foto: Reno Engel)

Eine Kita auf dem Dach

Jahrelang war der Moritzplatz eher ein „Nicht-Ort“, auch nach dem Mauerfall bewegte sich hier nicht viel. Das hat sich inzwischen deutlich geändert. In den Prinzessinnengärten, unmittelbar am Platz gelegen, wird „Urban Gardening“ betrieben. Das „Betahaus“ nebenan ist so etwas wie die Keimzelle des angesagten Co-Workings in Berlin.

Den 70er-Jahre-Bau des Klavierherstellers Bechstein erweiterten Clarke und Kuhn zum Platz hin zu einem großzügigen Büro- und Geschäftshaus, inklusive einer Kita auf dem Dach. Läden, Werkstätten, Cafés, Verlagsbüros und ein Theater machen das Haus einzigartig, besonders für Architekten und Architekturstudenten: Hauptmieter ist Modulor, der hier auf 6000 Quadratmeter Tausende von Modellbaumaterialien bereithält. „Architekten-Baumarkt“ nannte die „Berliner Morgenpost“ den unkonventionellen Einzelhändler. Weiterlesen

Sonnenschutz, Regendach oder ein Platz für Kletterpflanzen: Der gefaltete Stahlbetonstreifen von Albin Ahlquist und Martin Palmlund kann je nach Standort die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen. Rasterartige angelegte, runde Öffnungen bringen Licht von oben und Wind von der Seite. Durch die Löcher im Boden sollen Pflanzen sprießen.

Schattenspiel mit Kletterpflanze: "Gazebo Grid"

Schattenspiel mit Kletterpflanze: "Gazebo Grid"

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Die Wikipedia definiert einen Wettbewerb als einen Kampf um beste kulturelle oder sportliche Leistungen. Man findet dort auch Wörter wie „Wettkampf“ oder „Wettstreit“.  Liebe Studierende, seid versichert, beim Concrete Design Competition geht es ganz friedlich zu! Obwohl es natürlich durchaus um die beste Leistung – den besten Entwurf, die ungewöhnlichste Idee oder die faszinierendste Lösung geht, an die noch keiner vorher gedacht hat und die doch so einfach zu sein scheint. Streiten müsst Ihr Euch höchstens, falls Ihr im Team arbeitet – und da lässt sich jeder Streit ja relativ einfach in eine konstruktive Auseinandersetzung im Ringen um das beste Ergebnis umdefinieren…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für eine Teilnahme am 5. Concrete Design Competition braucht Ihr jetzt nur die Auslobung  und (am schwierigsten) den Anfang. Wenn das Projekt erst mal läuft, dann kommen die Ideen schon.

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Statt Klärschlamm duften hier nun Blumen und Gräser. Radfahrer machen Pause, Kinder springen johlend über kleine Fontänen. Auf der Emscherinsel zwischen Bottrop, Essen und Oberhausen wurde 2010 ein Klärwerk in den „Bernepark“ verwandelt. Oberhalb des ehemaligen Vorklärbeckens übernachten Studenten, Wanderer und Radfahrer. Hier liegen die fünf Betonröhren des „parkhotel emscherpark“.
Shehrazade Mahassini, Architekturstudentin aus Köln, hat für Beton/Campus das ungewöhnliche „Hotel“ besucht.

Das westlich gelegene Klärbecken, links dahinter die Betonröhren, rechts das Maschinenhaus (Restaurant)

Das westlich gelegene Klärbecken, links dahinter die Betonröhren, rechts das Maschinenhaus (Restaurant)

Die fünf Betonröhren mit Blick auf den Landschaftspark

Die fünf Betonröhren mit Blick auf den Landschaftspark

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Haut, Haar, Adern, Falten, Sommersprossen: Miriam Bauer kombinierte „Lebenslinien“ in Baustoff und Körper. Die Fotoserie entstand am Fachbereich Kommunikationsdesign der HTWG Konstanz im Rahmen des Projekts „Beton im Fokus„.

„Eine Oberfläche für unterschiedlichste Nutzungen“ möchten Joakim Haglund, Albin Holmgren und Ullrica Johansson an öffentlichen Orten installieren. Ihre „Möbius Stage“ kann überall aufgestellt werden und ist die flexible „Bühne“ für verschiedene Aktivitäten.

Flexibel einsetzbar: Möbius stage

Flexibel einsetzbar: Möbius stage

Das experimentelle Objekt aus dunkel gefärbtem Stahlbeton besteht aus einer einzigen, quasi „unendlichen“ Fläche. Das Entwurfsprinzip ist dem berühmten „Möbiusband“ nachempfunden: eine zweidimensionale Struktur, die dreidimensional wirkt, aber nur eine Kante und eine Fläche hat (siehe auch den Wikipedia-Eintrag).

In ihrem Beitrag zum 3. Concrete Design Competition 2007/2008 stellten die drei Studierenden der Chalmers-Universität  (Göteborg, Schweden) unterschiedlichste Nutzungsformen der „Möbius Stage“ vor: Allein, zu zweit, zu dritt. Sitzend, liegend, stehend. Durch den Möbiusband-Effekt bietet die Konstruktion sowohl nach außen gerichtete, offene Flächen, als auch eher geschützte Bereiche.

Weitere Informationen: Das Projekt „Möbius stage“ auf concretedesigncompetition.com (PDF) – Infos zum in diesem Jahr stattfindenden 5. Zyklus des Studenten-Wettbewerbes unter www.concretedesigncompetition.de